Ehrenvolle Abschiedsvorstellung

 

Zum letzten Gruppenspiel in der diesjährigen Champions League empfang der ESC Zweisimmen Rinderberg am Sonntagmorgen den TSV Hartpenning aus Deutschland in der Simmental Arena. Der ESC Zweisimmen Rinderberg startete mit seiner Stammformation in der Championsleague. Bischoff Sandro als Moar, Bischoff Tobias als erster Schütze, Knöri Heinz als zweiter Schütze und Hiltbrand Thomas. Der TSV Hartpenning brauchte einen Sieg, damit sie am letzten Spieltag zuhause gegen den SU Guschlbauer St. Willibald aus Österreich den Einzug ins Final Four aus eigener Hand schaffen können. Der ESC Zweisimmen Rinderberg hatte in diesem letzten Spiel noch die Möglichkeit nach den bitteren und klaren Niederlagen gegen Ottenzell und St. Willibald zu zeigen, dass sie durchaus in der Lage wären auch den Grossen in der europäischen Eisstockszene ein Bein stellen zu können.


Die Zweisimmner begannen die Begegnung fehlerfrei, schnörkellos und gewannen das erste Spiel mit 21:5 Punkten. Im zweiten Spiel dominierte der Heimverein auch weiterhin und lag nach der fünften Kehre im zweiten Spiel mit 11:5 Stockpunkten vorne. Nach zwei Fehlstöcken bei eigenem Anspiel in der letzten Kehre vom ESC Zweisimmen Rinderberg vermochte der TSV Hartpenning mit drei Stöcken die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Äusserst unglücklich aus Sicht der Hausherren. Somit ging es beim Stand von 2:2 Spielpunkten in die Pause.


Nach der Pause startete der TSV Hartpenning besser, gewann die dritte Partie mit 20:8 Stockpunkten. Im vierten Spiel nutzte der ESC Zweisimmen Rinderberg die Schwächen der Hartpenninger gnadenlos aus, führte nach drei Kehren mit 15:0. Hartpenning kämpfte sich nochmals auf 10:15 heran. In der letzten Kehre bewahrte unser Routinier Knöri Heinz die Nerven und entschied mit einem Stock zugunsten des ESC Zweisimmen Rinderberg die vierte Partie mit 18:10 Stockpunkte für die Heimmannschaft. Nun ging es in die fünfte und entscheide Partie in dieser Begegnung. Hartpenning musste, Zweisimmen durfte. Bei den Zweisimmnern schlichen sich am Ende dieser Begegnung einige kleine Fehler ein, welche zu diesem schlussendlich klaren 25:5 Sieg im letzten Spiel für den TSV Hartpenning führten.


Nichtsdestotrotz wurde der ESC Zweisimmen Rinderberg vor heimischem Publikum gefeiert und hat zuhause gegen Hartpenning und auswärts in Gais gezeigt, dass bis zur Weltspitze nur wenig fehlt, aber bekanntlich sind die kleinen Schritte bis zur ganz nach oben, die Grössten.


Wir möchten uns im Namen des ESC Zweisimmen Rinderberg ganz herzlich bei allen unseren treuen Zuschauern, den ehrenamtlichen Helfern, den Sponsoren namentlich der Zimmerei + Chaletbau Schletti AG, der Kanalreinigung Rufener AG, der Intersport Troxler Lenk AG, der UBS Simmental und der Schreineri Holz & Design Rufener für Ihren grosszügigen Beitrag bedanken. Wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder in der Champions League mit dabei sein zu können.